The Asteroids Galaxy Tour live – Ein gemütlich-spaciges Treffen im 60ies-Style

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Spaciges Licht – Spacige Musik
The Asteroids Galaxy Tour im Atomic Cafe

Seit 2007 erfeut die dänische Band The Asteroids Galaxy Tour ihre Fans mit coolem 60er Jahre Retropop.  Zuerst lässt man sich von den Basslines das Licht ausknipsen, um anschliessend den Gitarrenriffs freien Einzug ins Stammhirn zu gewähren. Bei manchem Song geht einem ein Surf-Feeling durch den Bauch. Bei anderen zischt man mit Flash Gordon an Asteroidengürteln vorbei. Verantwortlich für den ohrwurmlastigen Mix sind Sängerin Mette Lindberg und Producer Lars Iversen. Wem der Sound schon im Radio oder in Videos gefällt, der wird sich auf einem Live Konzert von The Asteroids Galaxy Tour richtig, und zwar so wirklich richtig, richtig wohl fühlen.

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Ein Tänzchen vor dem Keyboard

„Die Bühne hier ist so klein“ ruft die symphatische Sängerin Mette Lindberg ins Mikro, um anschließend die Menge anzustacheln, bevor sie sanft in den ersten Song wechselt. Zu keinem Moment wirkt sie künstlich oder exaltiert. Im Gegenteil, man hat das Gefühl auf der Couch neben ihr zu sitzen und gemeinsam mit ihr zu jammen. Das mag wohl auch am Flair des Atomic Cafes liegen, dessen Gäste Mette wohl bekannt sein dürften. Schon zum fünften Mal tritt sie hier auf, die Fans begrüßen sie wie eine alte Freundin. Die Tickets waren längst ausverkauft und so mancher Fan hat auf Facebook und Co um Karten gefleht. Wie lange The Asteroids Galaxy Tour noch in so kleinen, netten Läden auftreten, steht in den Sternen, denn längst hat die Band eine riesige Fangemeinde. An den Vorabenden tourte die Band in Paris, trat dort im Le Divan du Monde auf, spielte in Bern im Baloise Session.

Lars Iversen und Mette Lindberg. Foto: The Asteroids Galaxy Tour

Lars Iversen und Mette Lindberg.
Foto: The Asteroids Galaxy Tour

Es ist dem kleinen Raum zuzuschreiben, dass der Sound nicht immer perfekt passt. Wer an der Seite steht, kämpft mit dem lauten Bass, hört die Stimme von Mette Lindberg nur bei leiseren Passagen wirklich deutlich. Doch das Publikum ist begeistert, tanzt mit und feiert die Künstlerin, die es mit hellwachen Blicken zu dem einen oder anderen Fan dankt. Der psychedelische Sound des neuen Asteroids-Programms „Bring us together“ reißt alle im Laden mit, die Gäste klettern auf die Bar, um von Ihrem Star etwas mehr zu sehen. Mette Lindberg plaudert mit ihren Fans: „Jedesmal, wenn wir hier sind, hören wir, dass der Laden bald dicht machen soll, und es ist bestimmt das letzte Mal, dass wir hier auftreten. Was meint ihr, wird er dicht machen?“

 

Mette Lindberg sucht die Nähe zu ihren Fans

Mette Lindberg sucht die Nähe zu ihren Fans

Die Band startet mit„Navigator“ und „My Club“. Wer Mette das erste Mal live hört, merkt schnell, dass an der Stimme nichts gekünstelt ist und sie tatsächlich diese herrliche Mischung aus geheimnisvoll weiblichen, schrillen und teils rauhen Tönen singt. All das bekannte Gehabe von Sängern, die jeden Ton mit ihrer Hand unterstützen, fehlt hier. Mette Lindberg ist total entspannt, bewegt sich auf der Bühne, als wäre sie eine etwas exklusivere Besucherin. Egal ob sie die Augen schließt und sich von den Sounds ihres Partners Lars Iversen davon tragen lässt, oder sie gemütlich auf der Treppe der Bühne sitzt, man hat ständig dieses persönliche und nonchalante Gefühl,  dass einem den Abend versüßt. Mettes Wesen zieht jeden im Saal in ihren Bann.

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Wer The Asteroids Galaxy Tour noch live erleben möchte, sollte sich schnellsten Karten besorgen, sofern noch vorhanden. Termine:

6. November, Berlin, Franzz
12. November, Köln, Stadtgarten
13. November, Hamburg, Molotow

Tickets gibt es unter anderem bei Ticketmaster. Es wird für euch mit Sicherheit ein absolut entspannter und total spaciger Abend!

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